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Employee Experience Eine Frage der Erfahrung

Besonders wenn es um das Thema Branding und Arbeitgeber:innenmarke geht, taucht in letzter Zeit immer wieder der Begriff „Employee Experience“ auf, doch was ist das eigentlich?

In diesem Artikel werden wir die Hintergründe der Employeee Experience beleuchten, darauf eingehen, welche Chancen diese deinem Unternehmen zu bieten hat und dir wertvolle Tipps geben, wie du noch heute anfangen kannst, die Erfahrungen deiner Mitarbeitenden im Unternehmen positiv zu gestalten.

Employee Experience ist …

„Was Menschen im Laufe ihrer Tätigkeit in einer Organisation begegnen und beobachten.“

Culture Amp

Oder

„Die Art und Weise, wie Mitarbeiter die Interaktionen, die sie mit ihrer Organisation haben, verinnerlichen und interpretieren.“
Gartner

Employee Experience beginnt, sobald eine Person auf DEINE Organisation als Arbeitgeber:in aufmerksam wird. Egal ob über ein Werbeplakat, ein LinkedIn-Artikel oder dein neustes TikTok-Video (by the Way, checkt mal den DIGITAL:MOIN-TikTok-Kanal aus).

Sie ist das Wertversprechen, die Werkzeuge, um gute Arbeit machen zu können, die Kultur, die Kommunikation, das Engagement, der Teamspirit, die persönliche Entwicklung, die psychologische Sicherheit, die Führung und alles andere, was dazwischen liegt.

Wenn sie richtig gut macht ist, zieht die Employee Experience genau die richtigen Leute für dein Unternehmen an und wenn sie gehen, sprechen sie auch noch positiv über DEIN Unternehmen.

Aber warum sollte ich mich als Unternehmen jetzt auch noch damit beschäftigen?

Nun ja, die kurze Antwort: Fachkräftemangel!!

Organisationen geben Unmengen an Geld für großartige Marketingkampagnen aus, um Kunden anzulocken, tun dies jedoch nicht für ihre Mitarbeitenden. Daran sollten wir arbeiten!

Aber fangen wir doch etwas weiter vorn an:

Bis vor einigen Jahren war es noch völlig normal gewesen, dass von Arbeitnehmenden erwartet wurde, glücklich im Job zu sein, wenn ihnen ein, sagen wir mal vertretbares Gehalt gezahlt wurde.

Allerdings ist die Arbeitswelt in einem stetigen Wandel und passt sich aktuellen Gegebenheiten, Bedürfnissen und Technologien an. Heute arbeiten wir oft nicht mehr bis zu unserer Rente in einem Unternehmen.

Jobs werden mehr als Projekte verstanden. Jedes Projekt läuft so ungefähr ein bis zwei Jahre und bildet dich weiter, um den nächsten Schritt zu gehen.

Für Unternehmen eine teure Angelegenheit. Jeder Recruitingprozess, jede Einarbeitungsphase, jedes neue Einspielen eines Teams ist unheimlich zeit- und kostenintensiv.

Daher ist eine der Hauptaufgaben der Employee Experience eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in welcher sich Mitarbeitende wohlfühlen, ihren Bedürfnissen Raum gegeben wird und sie sich weiterbilden können, ganz ohne dafür wechseln zu müssen. Sich gemeinsam mit der Organisation entwickeln ist hierbei ein ganz wichtiger Stichpunkt. 

„In einer Welt, in der Geld nicht mehr der primäre Motivationsfaktor für Mitarbeiter ist, stellt die Konzentration auf die Employee Experience den vielversprechendsten Wettbewerbsvorteil dar, den Unternehmen schaffen können.“
Jacob Morgan

Klar können einmalige Maßnahmen infolge von Mitarbeitendenbefragungen die Produktivität und Motivation der  zwar kurzfristig verbessern, allerdings flacht diese Kurve auch schnell wieder ab, wenn keine kontinuierlichen Maßnahmen festgesetzt werden. Für eine langfristige Mitarbeiterzufriedenheit gilt es, ein ganzheitliches Konzept zu erarbeiten und die gesamte Employee Experience in den Blick zu nehmen.

Besonders prägend sind hierbei Erlebnisse im Unternehmen, welche eine hohe emotionale Involviertheit von den Mitarbeitenden verlangen. Die sogenannten „Moments that Matter“. Dies sind beispielsweise der erste Tag im Job, Feedback-Gespräche, der Umgang mit Krisensituationen und privaten Zwischenfällen oder die Kommunikation von organisationalen Veränderungen.

Dies sind die Momente, in denen Zusammenarbeit definiert und bewertet wird. Wie geht mein Team damit um? Welche Unterstützungen bekomme ich vom Unternehmen und wie gehen wir gemeinsam mit Konflikten um?

Alles klar, Employee Experience ist wichtig, um neue Mitarbeitende anzuziehen, sie zu halten, eine innovative Arbeitsumgebung zu gestalten, sich gemeinsam weiterzuentwickeln und ein positives Employer Branding auszustrahlen.

Klingt ja ganz gut, aber wo fange ich da an?

Klar, mit DIGITAL:MOINs 5 Schritten:

1. Employee Experience first

Employee Experience ist ein globales Thema und sollte übergreifend priorisiert werden. Mit einzelnen kleinen Maßnahmen ist es dabei nicht getan. Daher Employee Experience first, dann alles andere. Schlussendlich zeigen Erhebungen, dass eine Verbesserung der Mitarbeitendenzufriedenheit ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Kundenerlebnis hat.

2. Verantwortliche festlegen

„Ja klar, dass macht bei uns die Kollegin aus dem HR.“

Eine nachhaltige Employee Experience bezieht alle Bereiche von Mitarbeitenden im Unternehmen mit ein und beleuchtet alle Berührungspunkte von Arbeitnehmenden mit dem Unternehmen.

Daher ist es sinnvoll, ein Employee Experience-Team zu etablieren und dieses mit den nötigen Mitteln und Entscheidungsbefugnissen auszustatten die sie brauchen. Wichtig ist dabei, darauf zu achten, dass das Team empathisch ist, offen dafür Feedbackprozesse in Gang zu setzten und diese Aufgabe nicht als Zusatzbelastung aufgedrückt bekommen, sondern ihren Hauptfokus darauf legen können.

3. Mitarbeitende einbeziehen

Neben dem Employee Experience-Team ist es wichtig, alle Mitarbeitende im Unternehmen einzubeziehen. Offen dafür zu sein, Stimmen der Arbeitnehmenden zu hören und diese in den Prozess einfließen zu lassen.

Vom Azubi bis zur Führungsposition – jeder sammelt verschiedene Erfahrungswerte, letztlich soll jedoch die Employee Experience aller Mitarbeiter verbessert werden.

4. Daten und Unterstützung

Wild ohne Strategie und Ziele los zu wuseln bringt meist nicht den gewünschten Erfolg. Als Basis ist es daher wichtig, ein umfängliches Bild aus verschiedenen Daten zu erstellen. Macht Mitarbeitendenbefragungen, erhebt Kennziffern, stellt Fragen und reflektiert offen eure bisherigen Prozesse.

(Um ein paar Beispiele zu nennen: Fluktuation, Krankenstand, Zufriedenheit der Mitarbeitenden, psychische Gefährdungsbeurteilung, Produktivität, …)

Holt euch Unterstützung von Expert:innen mit dem Blick von Außen, um diesen Prozess zu moderieren und zu begleiten. DIGITAL:MOIN begleitet euch bei der Verbesserung eurer Employee Experience und hilft eurem Team eine erfolgreiche Strategie zu etablieren.

5. Zielgruppe und Personas

Wer ist eigentlich genau die Zielgruppe deines Unternehmens? Überlegt euch wie euer/eure Wunschmitarbeiter:in, euer/eure Lieblingskolleg:in, euer/eure Teamplayer:in und euer/eure Motivation:in aussieht. Wo befindet sich eure Zielgruppe? Wie denkt diese, was ist ihr wichtig und was fühlt sie? Wie bewegt sich euere Zielgruppe durchs Unternehmen.

Anhand klarer Personas könnt ihr gezielter Maßnahmen erarbeiten und umsetzen.

Natürlich handelt es sich bei dieser Liste lediglich um den Einstieg in die Employee Experience.

Doch anhand einer kontinuierlichen Strategie und nachhaltigen Prozessen verbessert ihr nicht nur eure Mitarbeitendenzufriedenheit, seit Produktiver, innovativer und habt ein positives Employer Branding, sondern bindet Mitarbeitende langfristig ans Unternehmen.

“Gut geführte Unternehmen haben verstanden, dass Mitarbeiter mitunter wichtiger sind als Kunden. Denn wenn Mitarbeiter gut geführt und gefördert werden, sind in der Regel auch die Kunden glücklicher.”
Josh Bersin

Quellen: 

Redefining Communications Blog – Why you should improve your employee experience

Qualtrics – Employee Experience: Definition, Strategie und Verbesserung

Haufe – Hype oder Zukunft von HR: Was ist Employee Experience?

HR Heute – Glückliche Mitarbeiter = Glückliche Kunden

Hubspot – Employee Experience: Was Sie über den HR-Trend wissen müssen

Onlinemarketing.de – Employee Experience

Gallup – Employee Experience

Photo by jose aljovin on Unsplash

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